Kreditkarten - Einsatzmöglichkeit und Gebühren

Gebühren zu Kreditkarten, wo macht der Einsatz Sinn?

 

Die Kreditkarte ist ein attraktives Zahlungsmittel für Menschen, die überall auf der Welt einfach und unkompliziert bezahlen wollen. Die gängigen Formate werden in allen Ländern in den meisten Geschäften akzeptiert, werden für Käufe im Internet eingesetzt und sind auch hierzulande oft das Zahlungsmittel der Wahl. Beim Einsatz der Karte sollte man sich jedoch der Kosten bewusst sein. Entstehen können sie an verschiedener Stelle - daher ist immer eine Kosten-Nutzen-Abwägung erforderlich.

Für die meisten Kreditkarten wird eine Jahresgebühr erhoben. Die Höhe richtet sich nach den damit verbundenen Serviceleistungen. Wer zumindest gelegentlich einen Verwendungszweck für die Kreditkarte hat, kann sich für ein günstiges Angebot entscheiden - wer allerdings darauf vertrauen muss, stets und überall auf den Service der Bank zu setzen, sollte sich für eine entsprechende Karte entscheiden.

Durch den Einsatz der Karte können ebenfalls Gebühren fällig werden. Die Benutzung im Inland als Möglichkeit zur bargeldlosen Bezahlung über ein Terminal ist in der Regel kostenlos, da dies für die beteiligten Banken keinen großen Aufwand darstellt. Anders sieht es aus, wenn die Karte im Ausland eingesetzt wird. In diesem Fall fallen Gebühren an, da der Verwaltungsaufwand steigt - meist gehen 1-2% der Einkaufssumme an die Bank. In der Eurozone halten sich die Kosten in Grenzen, beim Einsatz andernorts können sie deutlich höher ausfallen. Bargeld kann man mit der Kreditkarte zwar abheben, was jedoch nicht zwingend günstiger sein muss. Kosten fallen dafür zumindest im Ausland bei einem Großteil der verfügbaren Karten an - einige Banken ermöglichen jedoch weltweit das kostenlose Abheben. Im Inland sind die Kosten abhängig vom Finanzinstitut und können ganz entfallen.

Verwendet werden können Kreditkarten vielerorts. Für die Bezahlung der Einkäufe im Supermarkt sind sie eher nicht geeignet - sie ersetzen dafür komplizierte Bezahlvorgänge in anderen Situationen. Ein klassisches Beispiel ist der Einkauf im Internet. Im Inland gibt es mehrere Zahlungsmethoden, von der Rechnung über Vorkasse bis hin zur Nachnamne - kauft man jedoch Waren aus dem Ausland, ist das nicht ohne weiteres möglich. Stattdessen weicht man auf die Kreditkarte aus. Dafür muss man lediglich einige Nummern angeben, die man der Karte entnehmen kann, und der Verkäufer kann das Geld problemlos abbuchen lassen. Kreditkarten haben sich als praktisches, sicheres Online-Zahlungsmittel flächendeckend durchsetzen können.
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Bezahlen im außereuropäischen Ausland stellt häufig eine Schwierigkeit dar. Heimische EC-Karten werden nicht angenommen, der Umtausch von Bargeld ist ein aufwendiges Prozedere, dem sich der Reisende nicht aussetzen möchte. Weitaus bequemer ist die Zahlung per Kreditkarte. Auf diese Weise muss kein Bargeld beschafft werden und man kann damit rechnen, dass die Karte überall akzeptiert wird. Man kann sie auch einsetzen, um sich von der ausstellenden Bank zusätzliches Geld für den Urlaub zu leihen. Das schafft finanzielle Freiheit und Flexibilität während des Aufenthalts im anderen Land - wichtig ist, dass es sich nicht um eine Charge-Karte handelt, bei der am Monatsende der volle Betrag fällig wird.

Wer häufig einen Wagen mietet, kommt ohne die Kreditkarte nicht aus. Der Grund ist einfach: Für den Mietwagen muss in jedem Fall eine Kaution hinterlegt werden, falls der Wagen beschädigt wird. Der Gesamtbetrag, bestehend aus Mietpreis und Kaution, werden von der Kreditkarte abgebucht, die Kaution wird anschließend zurückgezahlt, wenn der Wagen unversehrt zurückgegeben wird. Ohne eine Kreditkarte müsste der Mieter des Wagens die Kaution in bar zurücklegen - da die Möglichkeit selten in Anspruch genommen wird, wird sie vielerorts gar nicht mehr angeboten.